Der Piz Puin mit 3312 m war das Ziel

Piz Puingletscher

Wiesbadener
Großes vor hatten Paul und Renate und tatsächlich gab es ein tolles Angebot mit zwei Profis, Mario und Hans, um auf den höchsten Berg Vorarlberg's zu steigen. Mit dabei auch Martina, welche sich top fit zeigte. So lag die Organisation der Tour in profesionellen Händen und schon der Start der Tour am 5.7.2014 (war noch zwei Stunden vor Abfahrt mit starkem Regen begleitet, der dann wie bestellt um 13.30 aufhörte), lässt perfekte Wetterkentnisse erkennen. Ab ging es in Mario's Volvo (140 PS) zum Silvretta Stausee auf 2000 m. Nach einem 45 minütigem Anstieg erreichten wir die Wiesbadner Hütte auf 2450 Meter, welche unser neues Zuhause für eine Nacht wurde.
Aufstieg zum piz Puin
Alles war bestens organisiert und reserviert und das inkludierte Abendessen wurde von den unwahrscheinlich netten Bedienungen serviert, sodaß der Abend sehr kurzweilig viel zu schnell zur 22 Uhr Bettruhe über ging. Für Paul viel zu früh um 6.30 Uhr ging es nach dem Frühstück in Richtung Piz Puin. Ziemlich flott maschierten wir bis zur ersten Eisplatte, wo wir alle unsere Steigeisen anlegten und eine gesicherte Seilschlage bildeten. Für Renate und Paul war der steile Anstieg über den Gletscher schön heftig. Nachdem wir die Anderen von Tempo her etwas ausbremsten, erreichten wir um 9 Uhr die Einstiegsstelle zum Piz Puin auf 3020 Meter.
Martina und Renate
Starker Südföhn und ein Wolkenstau auf der Alpensüdseite ließ den 300 Meter hohen Felsengipfel in Wolken hüllen. Nun mußten Paul und Renate nach 50 Meter Anstieg zum Gipfel aufgeben und so stiegen Martina, Hans und Mario als Trio auf den 3312 Meter hohen Piz Puin. Renate und Paul nahmen hingegen den Abstieg über den Gletscher in Angriff. Der Schnee auf dem Eis wurde immer weicher und die Wasserrinnsale wurden auch größer und weil wir den Weg nun schon kannten, wussten wir wo die Gletscherspalten waren. Nach ein paar Stürzen von Paul gelang der Abstieg zur Hütte bis 13.30 Uhr. Nur eine Stunde später gesellten sich Hans, Mario und Martina zu uns auf die Hüttenterasse.
Renate und Paul
Nun ließen wir es uns mit Topfenstrudel, Kaiserschmarren und Wurstsalat gut gehen und weil die Bedinungen so nett waren, bestellte Paul gleich bei zwei Mädels einen Kakao mit Sahne. Nach dem Alle wieder gestärkt waren, wurden wir, Mario und Hans sind schon Stammgäste, herzlich von der Chefin verabschiedet und auf ein Wiedersehen eingeladen. Nun war es nur noch eine Stunde Abstieg zum Auto und 100 km nach Hause, wo uns tropische Temeraturen erwarteten.