Mediterraner Comosee fasziniert wirklich

Bootsausflug am Comosee

Los geht's nach Como
Einen guten "Riecher" zeigte Renate mit der blizschnellen Entscheidung einem Ausflug zum Comosee zu machen, denn am Vortag, Freitag, den 10.8.2013 regnete es noch in strömen. So konnten wir bei wolkenlosem Himmel in Richtung Comosee aufbrechen. Ab dem Bernadinopass steuerte dann Renate Paulis Seat "Ferrari" sicher zum Comosee. Nach schönem schattigem Parkplatz für's Doti durften wir dafür bei tropischen Temperaturen den Weg zum See per Spaziergang suchen, bei dem wir in einem Badepark landeten, den es so bei uns nicht gibt. Nach einem ersten Foto am See ging's dann Richtung Como Seeprominade, wobei die erst beste Pizzeria am See als Stärkung nicht ausgelassen werden durfte.
Strandbad Comosee
Nach dem wir beim Flugtaxi, das Stadt/See Rundfahrten angeboten hat, fast nicht vorbei gekommen sind, lachte und dann schließlich ein mittleres Ausflugsmotorboot an, auf dem wir als Rundfahrt prächtige und berümte Seeufervillen auf italienisch erklärt bekamen. Klein ist die Welt, so trafen wir auf dem Boot doch tatsächlich auch noch zwei Vorarlbergerinnen aus den Montafon. Anschließend ging es in die schöne Innenstadt auf den zweiten ausgezeichneten Cappuchino des tollen Trip's. Ein muß ist auch das leckere Celati, welches für die weitere Stadttour angenehme Abkühlung brachte. Gute Ideeen haben die Italiener, zum Beispiel mit einem Wasserzerstäuber
Paul am Comosee
am Strand für Jedermann und dem Springbrunnen zum darübergehen auf der Straße mit Überrachungen. Nachdem wir unser Auto dann auch tatsächlich wieder gefunden haben entschieden wir uns für die Rückfahrt über die Ostseite des Comosee, was uns idyllische und malerische Fotomotive am Fließband bescherte. Oft war in den kleinen Orten am Berghang noch eine Cappuchinopause in greifbarer Nähe, aber der Parkplatzmangel in den engen Orten verinderte diesen lange, ehe, Glück muss man haben, doch noch Cappuchino drei den Ausflug noch mehr versüßte.
Paul und Renate
Weils es so toll war blieben wir überall lange und es wurde immer später und das Heimatland war noch in weiter Ferne. So brachte uns die Rückfahrt 150 km mehr und es wurde mit der Route über Tirano, Bormio, Stilfser Joch, Zernez, Sankt Moritz, Julierpass, Chur und wieder zurück nach Vorarlberg immer später, so daß wir es eigentlich als eine Zweitagestour bezeichnen könnten.